Donnerstag, 9. Mai 2013

Wahlprüfsteine für die Kandidaten zur Bundestagswahl und Landtagswahl

Die nachstehend aufgeführten Fragen sollen als Wahlprüfsteine den Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen des Jahres 2013 zum Bayerischen Landtag bzw. zum Bundestag von unseren beiden Organisationen vorgelegt werden. Aufgrund der eingegangenen Antworten auf diese Fragen soll dann eine Wahlempfehlung formuliert werden. Wir versprechen uns von dieser Aktion einen mehrfachen Nutzen und empfehlen auch anderen säkular und laizistisch orientierten Gruppen von diesem Instrument Gebrauch zu machen.

Mittwoch, 17. April 2013

Veranstaltung: Philipp Möller liest - Isch geh Schulhof

17.05.2013 - 20:00 Uhr
Gasthaus Grüner Baum
Gustavstraße 34, 90762 Fürth

"Heute ist Klassenausflug. Bowlen - damit die Kinder sich endlich mal so richtig austoben können. Als ich den Klassenraum betrete, stürmen die ersten schon auf mich zu.
"Herr Mülla, iebergeil!", ruft Ümit. "Isch mache Strike, ja? Schwöre, schmache eine Strike!" Mit wilden Bowling-Trockenübungen steht er vor mir. Wenn er nachher tatsächlich so bowlt, nehme ich mir besser einen Helm mit."

Veranstaltung: Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner

Filmvorführung mit Regisseurin Ricarda Hinz
Filmvorführung - Diskussion

27.04.2013 - 19:00 Uhr
Verein Dreycedern
Altstädter Kirchenplatz 6
91054 Erlangen


Freitag, 5. April 2013

Hermann Kraus – ein Leben gegen den Strom

Nachruf auf einen radikalen Pazifisten, antiautoritären Querdenker und freigeistigen Menschenfreund

Hermann Kraus ist am 14. März 2013 in Fürth gestorben. Geboren wurde er am 1. Mai 1927 in Neustadt/Aisch. Zwischen diesen beiden Daten spannt sich das Leben eines Mannes, der zwar mit sich, aber selten mit seiner Zeit im Reinen war. Hermanns Vater, Hermann Kraus sen., war konservativ, aber er war kein Anhänger Hitlers und ein Kritiker seiner Kriegspolitik. Er wurde 1936 zum Landrat in Ochsenfurt ernannt, die Familie lebte standesgemäß im Ochsenfurter Schloss.

Giordano Bruno Stiftung - Regionalgruppe Mittelfranken

Die Giordano Bruno Stiftung sammelt neuste Erkenntnisse der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, um ihre Bedeutung für das humanistische Anliegen eines „friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens der Menschen im Diesseits“ herauszuarbeiten. Ziel der Stiftung ist es, die Grundzüge eines naturalistischen Weltbildes sowie einer säkularen, evolutionär-humanistischen Ethik zu entwickeln und einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Die inhaltlichen Arbeitsfelder der Stiftung sind:
  1. Evolutionärer Humanismus/naturalistisches Weltbild
  2. Religionskritik/Säkularismus
  3. Erkenntnistheorie/Wissenschaftstheorie
  4. Ethik
Diese Themenbereiche sind eng miteinander verknüpft. So führen beispielsweise die neusten Erkenntnisse der Neurowissenschaften nicht nur zu einer Stärkung des naturalistischen Weltbildes (Arbeitsfeld 1), sondern liefern auch Argumente für eine interdisziplinäre, d.h. auch naturwissenschaftlich fundierte Religionskritik (Arbeitsfeld 2). Die Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und ihre religionskritischen Implikationen müssen allerdings wissenschaftstheoretisch reflektiert (Arbeitsfeld 3) und mögliche Konsequenzen auf dem Gebiet der praktischen Ethik bedacht werden (Arbeitsfeld 4).

Die formalen Aufgabengebiete der Stiftung:
  1. Theoretische Arbeit, die über ein interdisziplinäres Netzwerk von Experten verschiedener Profession fördert und entwickelt.
  2. Vermittlung der gewonnenen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit durch Pressemitteilungen, die Giordano Bruno Akademie und Auftritte unserer Mitglieder und Förderer in der Öffentlichkeit
  3. Förderung von Forschungs- und Praxisinitiativen, die den Zielsetzungen der Stiftung entsprechen (Deschner-Preis, Projektförderung und -entwicklung)
Zur inhaltlichen Ausrichtung der Stiftung, lesen Sie bitte auch das im Auftrag der GBS geschriebene "Manifest des Evolutionären Humanismus". siehe www.leitkultur-humanismus.de